Der Nachfolger von Train to Busan!
„Ein düsteres Selbstmordkommando im ,Mad Max'-Stil“
Variety

Peninsula

Der Zombie-Blockbuster aus Korea ab 08. Oktober nur im Kino! Bei seinem Start in Südkorea, Singapur, Hongkong und Malaysia schaffte es die Fortsetzung von „Train to Busan“ mit über 20 Mio. US-Dollar auf Platz 1 der weltweiten Kinocharts!

Dass große Kinoerfolge nach Corona mitnichten der Vergangenheit angehören, beweist der 50-Millionen-Einwohner-Staat Südkorea. Nach einer souveränen Viruseindämmung gelang dort am Wochenende des 15. Juli das für lange Zeit unmöglich erschienene Meisterstück: ein Kinostart auf wahrem Blockbuster-Niveau! Mit knapp zwei Millionen Kinobesuchern trotz Social-Distancing-Maßnahmen und einem Einspielergebnis von über 20 Millionen US-Dollar setzte sich das Zombie-Horror-Actionspektakel PENINSULA eindrucksvoll auf die #1-Position der Kinocharts. Und zwar nicht nur in Südkorea, sondern auch weltweit!
Vier Jahre nach den unglaublichen Geschehnissen aus „Train to Busan“ und „Seoul Station“ setzt Regisseur Yeon Sang-ho mit PENINSULA seiner K-Zombie-Trilogie im postapokalyptischen Seoul ein würdiges Finale. Der weltweit mit großer Spannung erwartete Film, der seine Weltpremiere auf dem Filmfestival in Cannes feiern sollte, ist ein Action-Blockbuster der Superlative mit unglaublichen Verfolgungsjagden und Special Effects. Dabei haben die Macher von „Train to Busan“, der in den vergangenen Jahren weltweit zum Kult-Hit avancierte und international über 140 Mio. US-Dollar einspielte, abermals und mit unübertroffener Fantasie eine Welt geschaffen, die wie in „The Walking Dead“ von der Natur zurückerobert und von tödlichen Zombies überschwemmt wurde. PENINSULA übertrifft seinen Vorgänger „Train to Busan“ dabei an Action und Größe und ist definitiv einer der heißesten Blockbuster des Jahres, den man im Kino keinesfalls verpassen darf!

Als die Zombie-Invasion Südkorea erschütterte, entkam Soldat Jung-seok der Hölle nur knapp. Während er seitdem sein trostloses Leben in Hongkong verbringt, erhält er vier Jahre nach den tragischen Ereignissen ein verlockendes, aber keinesfalls seriöses Angebot: Er soll auf die unter Quarantäne gestellte Halbinsel (engl. „Peninsula“) zurückkehren und mit einer Truppe von eher schlecht qualifizierten Söldnern innerhalb einer festgelegten Frist einen LKW mitten im von Zombies überfluteten Seoul finden und die Ladung sichern.

Nachdem er nur sehr widerwillig die Mission antritt und vor allem seinen verwitweten, aber wenig kampferfahrenen Schwager nicht im Stich lassen möchte, findet er sich wenig später an dem Ort wieder, an dem die Zombie-Apokalypse ihren Ursprung nahm. Zunächst geht alles gut, das Ziel wird schnell gefunden - wenn da nicht die mysteriöse Miliz Unit 631 wäre, welche die Operation zusammen mit bösartigen Zombie-Horden innerhalb kürzester Zeit auf den Kopf stellt.

Es startet ein Wettlauf um Leben und Tod, vor allem aber gegen die Zeit. In seinem aussichtslosesten Moment kommt unerwartet lebensrettende Hilfe von zwei Mädchen, die zusammen mit ihrer Mutter in der von Untoten überrannten Stadt zurückgeblieben sind. Zusammen schmieden sie einen letzten Plan, die koreanische Halbinsel lebend zur verlassen. Der ultimative Kampf gegen die Toten und die Lebenden im gottverlassenen Land beginnt.
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„,Train to Busan' trifft auf ,Mad Max' und ,Die Klapperschlange'“
South China Morning Post

Interview

Interview
Ab dem 08. Oktober ist der südkoreanische Zombiefilm im Kino zu sehen! Hier das Interview mit Regisseur Yeon Sang-ho.


Was reizte Sie daran, bei PENINSULA Regie zu führen?

Die grundlegende Motivation war die Überlegung, wie sich Korea nach den Ereignissen von ,,Train to Busan" verändert haben könnte. In der postapokalyptischen Welt von PENINSULA gibt es keine Vernunft mehr, nur noch Barbarei. Wie kann man hier noch leben, wie kann hier nach wie vor Menschlichkeit bestehen? Ich fand es spannend, dass in Seoul, das als heruntergekommener, verlassener Moloch gezeigt wird, immer noch Gruppen von Überlebenden ausharren. Auf dieser Basis war es ungemein spannend, sich eine neue, interessante Geschichte auszudenken.


Wie unterscheidet sich PENINSULA von ,,Train to Busan"?

Dass Zombies im Dunkeln lethargischer werden, weil ihre Sehkraft beeinträchtigt ist, wird auch in PENINSULA aufgegriffen. Allerdings ziehen die Untoten hier schon vier Jahre lang in dieser postapokalyptischen Welt umher und sind somit nicht mehr so energiegeladen. Während die Zombies in ,,Train to Busan" sich wie Raubtiere verhielten, aufgrund ihres kurzen Infektionszeitraumes, sind sie nun dreckiger, heruntergekommener, mitten im physischen Zerfall.
Die Überlebenden haben sich inzwischen arrangiert, die Schwächen ihrer Gegner ausfindig gemacht. In ,,Train to Busan" wurden die Menschen völlig unvermittelt mit der tödlichen Bedrohung konfrontiert, hier nun benutzen sie gezielt Töne und Licht als Waffen, um die Zombies anzulocken und zu vernichten.
Während sich die Geschichte von ,,Train to Busan" weitgehend in einem Zug abspielte, weitet sich PENINSULA auf eine ganze Stadt aus - was eine neue Herangehensweise an die filmische Gestaltung und die Action erforderte.


Was war Ihnen bei der Inszenierung des Films besonders wichtig?

Mein Hauptaugenmerk war die Darstellung einer zerfallenden Welt, mittels eines neuen visuellen Stils. Ich wollte deutlich machen, wie gewöhnliche Dinge, die wir in unserem täglichen Leben sehen, wie zum Beispiel Häuser, Autos oder Straßen, von der zunehmenden Ausbreitung der Natur immer stärker vereinnahmt werden.
Wie lange dauerte die Pre-Production, wie wurde dabei vorgegangen?
Mein Ziel zu Beginn der Pre-Production war, vor dem ersten Drehtag möglichst viel vorzubereiten. Alleine die computergenerierte Schaffung der zerfallenden Welt dauerte zehn Monate. Da der Film vier Jahre nach den Ereignissen von ,,Train to Busan" spielt, war auch die Darstellung der Auswirkungen von Naturkatastrophen möglich, wie Überschwemmungen oder Stürme. Wir haben viele Ideen eingebracht, um vertrauten Szenarien einen neuen, nie zuvor gesehenen Anstrich zu verpassen.


Was waren neue Herausforderungen für Sie?

Um real wirkende Actionsequenzen zu erschaffen, wollten wir lange Einstellungen wagen. Die große Autoverfolgungsjagd mit Zombies war ebenfalls Neuland für uns. Das stellte eine wirklich komplizierte Herausforderung dar, aber unsere CG- und Kamerateams konnten diese Sequenz letztendlich bravourös bewältigen.


Was gibt es über das spektakuläre Produktionsdesign zu berichten?

Da es unmöglich ist, eine ganze Stadt oder auch nur einzelne Blöcke vor Ort umzugestalten, wurde mehrere riesige Sets erbaut. Die Idee hinter dem zentralen Stützpunkt der Unit 631 war ein verlassenes Einkaufszentrum. Der Hafen von Incheon, an dem Jung-seok und seine Crew zum ersten Mal seit vier Jahren wieder die Halbinsel betreten, musste aussehen wie nicht von dieser Welt. Ich stellte mir dafür vor, dass hier gestrandete Schiffe mitten auf der Straße liegen. Eine surreale Szenerie sollte so entstehen, mit Bildern, die zugleich neuartig und möglichst real erscheinen.


Welche Botschaft wollen Sie in PENINSULA vermitteln?

Mein Ziel war ein Film, der in einer postapokalyptischen Welt spielt und dennoch Humanismus zeigt. Ich hoffe, das Publikum wird dadurch zum Nachdenken angeregt, was es bedeutet, menschlich zu sein.


Und haben Sie auch eine Botschaft fürs Publikum?

PENINSULA betritt Neuland, das ist Koreas erster postapokalyptischer Film, der in Korea spielt. Freuen Sie sich auf einen rasanten Blockbuster, dessen hohe Spannung fesselt und mitreißt. Ich hoffe, es macht Ihnen Spaß, in diese bedrohliche, faszinierende Welt einzutauchen.
„Es wimmelt von Zombies wie in ,World War Z'“
Variety

Cast

Die mimische Seite von PENINSULA ist charakterisiert durch eine versierte und stilvolle Ensemblebesetzung, quer durch die Geschlechter und mehrere Generationen:

Gang Dong-won
Jung-seok
Gang Dong-won ist seit einigen Jahren einer der beliebtesten und profiliertesten Schauspieler in Südkorea. PENINSULA war für ihn eine Herausforderung, weil es der erste postapokalyptische Film Koreas ist und außerdem sehr komplexe, aufwändige Actionszenen zu bewältigen waren. Jung-seok ist eine vielschichtige Figur, die von dem Schauspieler eine enorme Bandbreite erforderte, von komplizierten Emotionen bis hin zu explosiven Kampfszenen. Regisseur Yeon hat nur Lob für ihn, auch weil er seine eigenen Stunts ausführte und allen Crewmitgliedern am Set als Vorbild diente.

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Kim Do-yoon
Cheol-min
Cheol-min, Jung-seoks Schwager, hat seine Frau und seinen Sohn während des Zombie-Ausbruchs verloren. Nun kehrt er nach Seoul zurück, um einen Neuanfang zu schaffen, und landet schließlich in der Arena der Unit 631. Auch Cheol-min ist eine enorm komplexe Rolle, ihre Bandbreite reicht von trauerndem Vater bis zu mit dem Tod ringendem Kämpfer. Dass Kim Do-yoon so eine Aufgabe meistern kann, bewies er bereits 2016 in ,,The Wailing", wo seine Rolle als Priester nachhaltig im Gedächtnis blieb. In PENINSULA wollte der Schauspieler ein Gleichgewicht erreichen zwischen einer prägnanten Darstellung und der homogenen Einfügung ins restliche Ensemble. Weitere große Rollen von ihm finden sich in ,,Telekinese" und ,,Room No. 7".

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Lee Re
Jooni
Auch wenn Lee Re in PENINSULA ein Kind spielt, ist sie doch keine Unbekannte in der koreanischen Filmindustrie. Bereits 2013 gab die Schauspielerin ihr Debüt in ,,Hope", als Opfer eines schrecklichen sexuellen Übergriffs, was in ganz Korea heftige Diskussionen auslöste. Seitdem pendelt sie zwischen Film und Fernsehen, mit Rollen zum Beispiel in ,,Miss & Mrs. Cops", ,,Innocent Witness" oder ,,A Melody to Remember".

Bei PENINSULA fällt Lee Re vor allem wegen ihrer ausgeprägten fahrerischen Fähigkeiten auf, die Co-Star Koo Kyo-hwan zu schmeichelnden Worten verleiten: ,,Ich habe seit Edward Furlong in ,Terminator 2' keinen Schauspieler erlebt, der so gut fährt wie sie."

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Kwon Hae-hyo
Kim
Kwon Hae-hyo, ein langjähriger erfolgreicher Charakterschauspieler, stellt in PENINSULA einen ehemaligen Divisionskommandeur der Armee dar, der bei Min-jungs Familie lebt und trotz fortschreitender Demenz nie die Hoffnung auf Rettung verliert.

Die enorme Erfahrung, die Kwon Hae-hyo mitbringt, gestattet ihm die Erschaffung einzigartiger Charaktere mit ganz eigenem Flair und Stil. Dass Regisseur Yeon voll des Lobes ist, versteht sich von selbst: ,,Der Kommandeur schultert die Fehler seiner Generation und möchte nun die nächste Generation davor bewahren. Kwon Hae-hyo hat diese Rolle großartig umgesetzt und mit Leben erfüllt."

Ein guter Teil von Kwon Hae-hyos Filmographie ist im Fernsehen verortet, in einer immensen Anzahl von Fernsehserien. In den letzten Jahren kamen auch vermehrt Kinorollen hinzu, zum Beispiel in ,,The Unfair", ,,Default" oder ,,Tazza: One Eyed Jack".

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Lee Jung-hyun
Min-jung
Wäre Min-jung nur eine arme Frau, die es zu retten gilt, hätte eine so profilierte Schauspielerin wie Lee Jung-hyun die Rolle wohl kaum angenommen. Auch diese Figur ist eine vielschichtige Erscheinung, zum einen als liebende Mutter, die sich trotz aller Widrigkeiten ihre Menschlichkeit bewahrt hat, zum anderen als unbarmherzige Kriegerin, die alles für ihre Kinder tun würde, auch töten. Bereits mit ihrem Debüt ,,A Petal" konnte Lee Jung-hyun große Aufmerksamkeit erreichen, der Dank war der Blue Dragon Award als beste neue Schauspielerin. Ihre Filme schwanken zwischen leiseren Dramen (,,Love, Again") und Mega-Blockbustern (,,Der Admiral" und ,,Battleship Island"). PENINSULA gehört klar zur letzeren Kategorie, doch auch hier kommt ihre schauspielerische Klasse klar zur Geltung. ,,Sie verbindet eine harte Fassade und emotionale Tiefen auf faszinierende Weise", lobt Regisseur Yeon Sang-ho.

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Kim Min-jae
Sergeant Hwang
Wer sich inmitten einer von Zombies bevölkerten Welt als Bösewicht etablieren kann, muss schon ein gesundes Maß an Boshaftigkeit ausstrahlen. Sergeant Hwang ist der Anführer der Unit 631, die mit dem Zombie-Ausbruch quasi ihre Aufgabe verloren hat und nun mehr eine Bedrohung für die Überlebenden als die Untoten darstellt. Für so eine Rolle bedarf es eines erfahrenen Schauspielers, was auf Kim Min-jae auf jeden Fall zutrifft. Der Mann ist ein vielbeschäftigter Akteur, der schon in etliche Genres aktiv war und sich dabei ein breites Rollenspektrum erarbeitet hat. Seine Figur in PENINSULA beschreibt er als ,,abgedrifteten Überlebenden, den die Situation in einen gewalttätigen Barbaren verwandelt hat." Zu Kim Min-jaes bekanntesten Filmen zählen ,,Telekinese", ,,The Battleship Island", ,,Memoir of a Murderer", ,,The Suspect" und ,,The Good, the Bad, the Weird".

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Koo Kyo-hwan
Captain Seo
Dass ausgerechnet Koo Kyo-hwan für die Rolle des Captain Seo ausgewählt wurde, ist durchaus überraschend. Der Mann, der in PENINSULA einen harten Soldaten spielt, dessen Empathie schon lange erloschen ist, tritt sonst nämlich vorwiegend in Dramen und kleineren Independent-Filmen auf. Besonders viel Aufmerksamkeit bekam er für seine Transgender-Rolle in ,,Jane", die ihm den Best Actor Award des Busan International Film Festivals und den Best New Actor Award des Paeksang Art Awards einbrachte. Koo ist nicht nur ein versierter Schauspieler, sondern hat in den letzten Jahren auch etliche Kurzfilme gedreht und produziert, darunter ,,Turtles" und ,,Where is my DVD?". Sein bisher größtes Projekt in dieser Funktion ist der Independent-Film ,,Maggie", bei dem er zudem auch als Schauspieler, Editor und Drehbuchautor mitgearbeitet hat.

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Ein bahnbrechendes Horror-Epos aus Südkorea mit mehr als 11 Millionen Kinobesuchern

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Tonspur 2:
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